Rollen im Wandel

Rollen im Wandel Projektbild BannerMädchen auf dem Skaterplatz, ein Steuerberater als Tagesvater und eine Mutter als Obfrau des Fußballvereins: Das gibt es in Vorarlberg noch wenig. Dabei können anders verteilte Rollen und die Auflösung von Geschlechterrollenbildern für die Einzelperson, gesellschaftlich und wirtschaftlich von Nutzen sein, beispielsweise durch zufriedenere Eltern und ausgebildete Frauen, die als Fachkräfte zur Verfügung stehen oder lebendige Vereine, in denen sich unterschiedlichste Menschen für den Lebensraum engagieren.

Das Projekt „Rollen im Wandel“ will diese Potenziale nutzbar machen, Alternativen zur herkömmlichen Rollenverteilung vor den Vorhang holen und dazu einladen, diese auszuprobieren. Hierfür bieten das femail FrauenInformationszentrum Vorarlberg, der Vorarlberger Familienverband und der Verein Amazone mit Unterstützung der Regionalentwicklung Vorarlberg vielfältige Angebote.

Zu Beginn des Projekts werden interessierte Gemeinden und ihre Akteure wie Arbeitgebende, Vereine und andere Organisationen gefragt: Wie sind die Rollen üblicherweise verteilt? Was müsste sich ändern, damit alle in der Gesellschaft sich gerecht behandelt fühlen? Wer in eurer Gemeinde möchte aktiv werden, damit sich etwas ändert?

Damit alternative Rollenmodelle erlebbar werden, bieten die drei Fachorganisationen Unterstützung bei der Umsetzung von Pilotaktivitäten. Dies können neue Angebote wie ein Mittagstisch für Eltern in der Kinderbetreuung, eine elternfreundliche Sitzungsgestaltung für Vereine oder die Gründung eines Mädchentreffs sein – je nachdem, was in der jeweiligen Gemeinde gerade am besten passt.

Parallel dazu werden den teilnehmenden Gemeinden Formate wie Vorträge, Workshops oder digitale Angebote zur Verfügung gestellt, die Möglichkeiten der Auseinandersetzung und Reflexion mit Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Rollenbilder und -stereotypen und Vielfalt eröffnen.

Das LEADER-Projekt Rollen im Wandel läuft von Januar 2022 bis Dezember 2023.

Ausführliche Projektbeschreibung