Rollen im Wandel gewinnt EU-Preis für Geschlechtergleichstellung
5. Dezember 2025
Projekt
Aus 127 Einreichungen aus 26 Mitgliedsstaaten erhielt das Vorarlberger Projekt “Rollen im Wandel“ beim europäischen ARIA-Award in Brüssel einen Preis als bestes Projekt in der Kategorie “Gleichstellung der Geschlechter“. Die Regio-V freut sich mit femail, dem Verein Amazone und dem Vorarlberger Familienverband über die Auszeichnung.
Mit dem ARIA-Award werden jährlich von der Gemeinsamen Agrarpolitik finanzierte Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft auf internationaler Ebene ausgezeichnet und sichtbar gemacht. Das Projekt „Rollen im Wandel“ war in der Kategorie „Sozioökonomisches Gefüge ländlicher Gebiete“ nominiert. In der Zusatzkategorie “Gleichstellung der Geschlechter“ wurde die Gemeinschaftsinitiative der vier Vorarlberger Organisationen femail, Regio-V, Verein Amazone und Vorarlberger Familienverband ausgezeichnet. Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem Österreich in dieser Kategorie den Sieg nach Hause bringt.
Für gerechter verteilte Rollen im ländlichen Raum
„Rollen im Wandel“ wurde für seinen Einsatz zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern ausgezeichnet. Um den Rollenwandel im ländlichen Raum erfahrbar zu machen, boten die am Projekt beteiligten Organisationen vielfältige Angebote. So wurden beispielsweise neue Angebote wie ein Mädchentreff, Buchvorstellungen oder ein Podcast umgesetzt. Parallel dazu stellten die Organisationen den teilnehmenden Gemeinden Formate wie Vorträge, Workshops oder digitale Angebote zur Verfügung, die Möglichkeiten der Auseinandersetzung und Reflexion mit Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Rollenbilder und -stereotypen und Vielfalt eröffneten.
Weitere zwei Projekte aus Österreich wurden am 3. Dezember während der ARIA-Zeremonie in Brüssel ausgezeichnet: das Projekt “Bodenkoffer“ der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal und das Projekt “Hofübergabe im Fokus“ der Landjugend Österreich.