Jugend gestaltet Zukunft beim Generationenwechsel-Fest in Lech-Zürs
23. Juni 2026
Projekte
Für alle, von Jugendlichen: Das Fest „Generationenwechsel“ in Lech-Zürs war ein voller Erfolg. Am 19. Juni 2026 kam die Dorfgemeinschaft zusammen und erlebte ein buntes, kreatives Programm. Das Besondere: Eine Gruppe Jugendlicher hatte das Fest für Jung und Alt organisiert und vorbereitet. Das dabei Gelernte wird nun aufbereitet, damit ähnliche Anlässe in Lech-Zürs oder andernorts wiederholt werden können.
Am 19. Juni wurde von 14 bis 18 Uhr in Lech das Dorffest „Generationenwechsel“ gefeiert – ein zentrales Projekt aus dem Beteiligungsprozess „jung&weise“ der Region Klostertal-Arlberg. Initiiert von Jugendlichen steht das Fest für ein neues Miteinander: Junge Menschen übernehmen Verantwortung, gestalten das Programm und laden alle Generationen ein, gemeinsam zu feiern und die Dorfgemeinschaft aktiv zu erleben.
Jugendbeteiligung wurde erlebbar
Im Alter von nur 13 Jahren organisierten Annika Zimmermann, Lilian König, Matilda Hagen, Nele Schneider und Lori Wolf mit vielen Helfer:innen das Fest. Die Vorbereitungen starteten bereits im Sommer 2025. „Wir möchten, dass alle zusammenhalten und spüren, wie schön es ist, in unserem Dorf zu leben“, erklärt Lilian. "Generationenwechsel bedeutet: Heute tauschen wir die Rollen - ihr seid zu Gast bei etwas, das wir Jugendlichen vorbereitet haben.“ ergänzt Annika.
Die Jugendlichen übernahmen alle organisatorischen Aufgaben: Sie warben Sponsor:innen, gestalteten Einladungen und entwarfen das Rahmenprogramm. Begleitet wurden sie dabei von Carmen Feuchtner-König (Welt der Kinder), Johanna Leu und Elena Küng (REGIO Klostertal-Arlberg), mit Unterstützung von Gemeinde und Sponsor:innen konnte der Sportpark für das Fest genutzt werden.
Ein Fest für alle Generationen
Das Programm war sehr vielfältig und mit über 140 Besucher:innen ein voller Erfolg. Auf Einladung der Jugendlichen trugen Kinder zu einer Ausstellung bei. Sie zeigten, weshalb sie gerne in Lech leben und Ausschnitte aus den Bildern dienten als Saalmemory. Es gab verschiedene Spiele und Mitmach-Angebote wie Musikraten, ein Hitquiz und ein Quiz zur Geschichte der Gemeinde. Eine Tanzaufführung und eine Tombola waren ebenfalls Teil des Programms. Die Jugendlichen sammelten auch einen großen Spendenbetrag ein, der einer Familie in Lech zugute kommt, deren Tochter an einem seltenen Hirntumor erkrankt ist.
Alle Anwesenden zeigten sich beeindruckt und Bürgermeister Gerhard Lucian dankte im Namen der Gemeinde: „Es ist vorbildhaft, wie die Jugendlichen diese große Sache auf die Beine stellen. Das wird ganz gewiss Schule machen.“
Ein Modell für die Region
Die gelungene Pilotveranstaltung wird nun dokumentiert, sodass anderen Jugendlichen genügend Informationen zur Verfügung stehen, um das Beispiel der Lecherinnen nachahmen zu können. Es ist ein Anliegen der Initiator:innen, dass auch in den anderen Gemeinden der Region Klostertal-Arlberg und darüber hinaus Jugendliche motiviert werden, sich einzubringen.
Das Projekt wird durch LEADER-Mittel von Bund, Land und Europäischer Union sowie die Gemeinden der Region gefördert.
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