Generationswechsel
                                    
                                    © Bild: REGIO Klostertal-Arlberg Projektbild Generationswechsel

Generationswechsel

Kleinprojekt LES 23-27

Projektträger:in REGIO Klostertal-Arlberg 6752 Dalaas Webseite

19. März 2026
30. November 2026

7.822,08 €

Jugend gestaltet Zukunft im Dialog der Generationen – Begleitung der erstmaligen Umsetzung

Das generationenübergreifende Dorffest „Generationswechsel“ ist ein innovatives Beteiligungsprojekt, das von Jugendlichen initiiert und getragen wird. Ziel ist es, Begegnung, Dialog und Zusammenhalt zwischen allen Generationen im Dorf zu stärken – vom Kind bis zur Seniorin. Durch aktive Arbeit der Jugendlichen in Planung, Organisation und Durchführung wird Partizipation konkret erlebbar gemacht.

Das Projekt fördert nachhaltige Dorfentwicklung, soziale Verbundenheit und neue Formen des Miteinanders. Es stärkt junge Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit, aktiviert die Dorfgemeinschaft in ihrer Vielfalt und schafft Strukturen, die über das einzelne Fest hinauswirken. 

Im Kleinprojekt wird die erstmalige Umsetzung durch eine externe Expertin begleitet. Die gewonnenen Erfahrungen werden in einem Leitfaden aufbereitet und dokumentiert, um das Modell in der Region zu wiederholen und auf andere Gemeinden übertragbar zu machen.

Im Beteiligungsprozess jung&weise aus der Kinder- und Jugendbeteiligung 2025 (Welt der Kinder in Kooperation mit der Region Klostertal-Arlberg) entstand die Idee für ein Folgeprojekt: ein Dorffest für alle Generationen organisiert durch die Jugendlichen selbst (vgl. https://presse.vorarlberg.at/land/public/Kinder-und-Jugendbeteiligung-2025-Vorarlberg-zieht-starke-Bilanz).

Die drei Jugendlichen Matilda Hagen, Lilian König und Annika Zimmermann sind die Initiatorinnen des Projekts. Die Jugendlichen bemerkten: Wer Veränderung will, muss selbst anpacken. Das Fest soll Brücken zwischen Generationen bauen: „Senior:innen treffen sich im Seniorentreff, Jugendliche im Jugendtreff – wir wollen alle zusammenbringen“, sagt Lilian König. 

Um die Ziele erstmalig zu erreichen und in der Folge zu wiederholen, werden die Jugendlichen von einer externen Expertin begleitet. Die Ergebnisse werden im Nachgang von der externen Begleitung schriftlich aufbereitet, zugänglich und übertragbar gemacht. 

Im Projekt arbeiten Jugendliche, Gemeinde, Mittelschule Lech, Offene Jugendarbeit Klostertal, Lech-Zürs Tourismus, Initiative Lebensraum Lech und Regio Klostertal-Arlberg eng zusammen. Die regionale Zusammenarbeit wird damit gestärkt.

Das Projekt hat das Ziel, den Prozess zur Begegnung und den Dialog zwischen den Generationen zu unterstützen und zu dokumentieren. 

Dabei soll Jugendbeteiligung konkret erlebbar gemacht werden. Die Jugend steht zentral im Projekt und leitet die Organisation. Die externe Begleitung steht dabei unterstützend zur Seite. 

Durch gemeinsame Aktivitäten wird Wertschätzung sichtbar und der Zusammenhalt im Dorf gestärkt. Gleichzeitig bietet das Projekt Raum, neue Modelle des Miteinanders zu erproben, Erfahrungen zu sammeln und diese zu dokumentieren, um sie auch für zukünftige Vorhaben nutzbar zu machen.

Im Rahmen des Projekts werden Jugendliche unterstützt, Workshops mit Schüler:innen und weiteren Beteiligten durchzuführen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und Inhalte zu erarbeiten und diese in Umsetzung zu bringen. Darauf aufbauend erfolgt mit den Jugendlichen die Organisation der Veranstaltung von der Finanzierung bis hin zur Abwicklung vor Ort und die Vorbereitung der Programmpunkte, darunter Ausstellungselemente, Spiele, musikalische Beiträge sowie die Moderation der Veranstaltung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schulung junger Moderator:innen nach dem Prinzip „Jugend führt durchs Fest“, um Jugendbeteiligung aktiv zu stärken. Durch die Begleitung werden allfällige Lücken geschlossen, um so die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen weiter zu verstärken.

Ergänzend finden im Prozess Reflexionstreffen mit dem Jugendteam, der Gemeinde und Regio Klostertal-Arlberg statt, in denen Erfahrungen ausgewertet und Lernprozesse festgehalten werden. Auf dieser Basis wird ein Leitfaden erarbeitet, der die Wiederholbarkeit und Übertragbarkeit auf andere Gemeinden ermöglicht. 

Abschließend werden die Ergebnisse öffentlich gemacht, beispielsweise im Rahmen des Philosophicums oder einer Ausstellung im Dorfhus.

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