Interreg

„Ferien für den Rasenmäher“: Challenge macht Gärten zu Hotspots der Artenvielfalt

9. März 2026


                        
                            „Ferien für den Rasenmäher“: Challenge macht Gärten zu Hotspots der Artenvielfalt
                        
                        © Foto: D. Feusi/ZHAW Die Aktion „Ferien für den Rasenmäher“ lädt dazu ein, Rasenflächen bis Ende Mai zugunsten der Naturvielfalt nicht zu mähen.

                        
                            „Ferien für den Rasenmäher“: Challenge macht Gärten zu Hotspots der Artenvielfalt
                        
                        © Foto: Sabine Muigg Im Jahr 2025 durften an 430 Orten in Vorarlberg und den umliegenden Regionen die Rasenmäher Ferien machen und Blumen konnten zur Blüte gelangen.
Projekt

Weniger mähen, mehr leben lassen: Unter dem Motto „Ferien für den Rasenmäher“ startete am 1. März die grenzüberschreitende Initiative. Private Haushalte, Gemeinden und Betriebe sind aufgerufen, im April und Mai den Rasenmäher stehen zu lassen. Ziel ist es, durch blühende Wiesen wertvolle Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge, Igel und Co zu schaffen. 

In vielen Gärten regiert das kurze Grün, doch für die Artenvielfalt sind diese Flächen wenig wertvoll. Wenn das Gras wachsen darf, gesellen sich oft auch andere Pflanzen hinzu und es entstehen Rückzugsorte für Insekten und kleine Säugetiere. „Jeder nicht gemähte Quadratmeter zählt für die bunte Vielfalt“, so die Initiator:innen der Aktion. Die Challenge „Ferien für den Rasenmäher“ zeigt, dass Naturschutz direkt vor der eigenen Haustür beginnt – und gleichzeitig Zeit für die schönen Dinge des Lebens spart.

Teilnahme für alle: Von der Blumeninsel bis zum gesamten Garten

Egal ob eine kleine Ecke im Garten, ein Grünstreifen vor dem Betrieb oder die gesamte kommunale Rasenfläche: Mitmachen kann jede:r in Vorarlberg und den umliegenden Regionen. Interessierte können sich seit dem 1. März 2026 auf der Projektwebseite anmelden. Teilnehmende erhalten ein Infopaket sowie eine Vorlage für eine Tafel, die die wild wachsende Fläche als „Naturoase“ kennzeichnet.

Der Ablauf der Challenge

  1. Anmelden: Ab 1. März auf www.regio-v.at/ferienfuerdenrasenmaeher.
  2. Fläche definieren: Eine Ecke oder den ganzen Rasen bis Ende Mai nicht mähen.
  3. Teilen: Bis 31. Mai Fotos der blühenden Oase unter dem Hashtag #FerienFürDenRasenmäher auf Social Media posten.
  4. Gewinnen: Vom 1. bis 14. Juni entscheidet die Community per Like-Voting. Auf die Siegerin / den Sieger wartet eine Überraschung aus dem Biosphärenpark Großes Walsertal.

Die Initiative bietet zudem fachliche Unterstützung: Das Infoblatt „Rasenflächen ökologisch bewirtschaften“ liefert wertvolle Tipps für den Übergang vom Zierrasen zur lebendigen Wiese.

„Ferien für den Rasenmäher“ als wiederkehrende Aktion

Die Challenge „Ferien für den Rasenmäher“ wurde im Jahr 2025 erstmals mit großem Erfolg vom GE_NOW-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Projekt Zukunftsgrün organisiert: Rund 430 Teilnehmende hatten ihre Rasenmäher in die Ferien gesendet. Die zweite Challenge-Auflage wird als letzte Initiative im Rahmen des Projekts vom Projektpartner Biosphärenpark Großes Walsertal koordiniert und soll langfristig als jährlich stattfindende Aktion etabliert werden. 

Zum Interreg-Projekt GE_NOW 

Das Projekt GE_NOW setzt sich für nachhaltige Regionalentwicklung und den Erhalt der natürlichen Ressourcen ein. Mit dabei sind die benachbarten Talschaften Brandnertal, Großes Walsertal, Klostertal-Arlberg, Montafon und Walgau in Österreich sowie die Region Prättigau/Davos in der Schweiz. Das Projekt wird im Rahmen des Interreg Alpenrhein-Bodensee-Programms von der EU kofinanziert und wird Mitte 2026 nach drei Jahren wie geplant abgeschlossen.

Übersicht

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