Aus der Region

Wie uns Kulturarbeit zukunftsfähig macht

10. Februar 2026


                        
                            Wie uns Kulturarbeit zukunftsfähig macht
                        
                        © Foto: Stefan Hauer Regenerative Kulturarbeit für zukünftige Generationen: Das Jugendensemble der Zirkushalle Dornbirn präsentierte am Boden und in der Luft, dass Zusammenarbeit und Beteiligung Halt geben.

                        
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                        © Foto: Stefan Hauer Podiumsgespräch unter Einbindung der Gäste mit Christoph Thun-Hohenstein, Stefan Grabher, Valentina Jussel, Gabi Hampson und Mirjam Steinbock.

Die IG Kultur Vorarlberg stellt ihr 35-jähriges Jubiläum unter das Thema Regenerative Kulturarbeit. Sie erforscht gemeinsam mit ihren Mitgliedseinrichtungen sowie Partner:innen die gesellschaftliche und ökologische Zukunftskraft von Kultur. Die erste öffentliche Veranstaltung findet am 2. März im Theater am Saumarkt statt. 

Kooperation als Schlüssel für die Zukunft

Wie erhalten und schaffen wir Orte, die uns Kraft und Erholung schenken und im Einklang mit der Natur stehen? Mit dieser Frage startet die IG Kultur Vorarlberg in ihr Jubiläumsjahr und lädt zur Mitgestaltung ein. Seit 35 Jahren vertritt der Verein unabhängige Kulturinitiativen und rückt nun deren regenerative Wirkung ins Zentrum.

Den Auftakt bildeten Ende Januar zwei Neujahrsgespräche mit über 70 Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Vorarlberger Landtag, Naturschutz, Industrie und Wirtschaft, Tourismus und Sozialbereich. Themenpartner DDr. Christoph Thun-Hohenstein betonte in seinen Impulsvorträgen, dass eine zukunftsfähige Gesellschaft vor allem Transparenz, Zukunftsmut und Kooperationsbereitschaft brauche. „Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ohne Kooperation werden wir die Zukunft nicht bewältigen.“ appelliert Thun-Hohenstein an die Zuhörenden. Diskutiert wurde an beiden Abenden insbesondere über die Zukunftsfähigkeit kultureller und wirtschaftlicher Betriebe sowie die Beteiligung junger Menschen.

Öffentliche Veranstaltung in Feldkirch

Die erste öffentliche Veranstaltung findet am 2. März in Feldkirch im Theater am Saumarkt in Kooperation mit der Österreichischen UNESCO-Kommission statt. Unter dem Titel „Regenerative Kulturarbeit zwischen Krise und Transformation“ diskutieren internationale und regionale Stimmen unter künstlerischer Mitwirkung, wie Natur und Kultur sich im Sinne eines gesellschaftlichen Wandels ergänzen können.

Umfassender Beteiligungsprozess

Unter dem Leitbegriff Regenerative Kulturarbeit bündelt die IG Kultur Vorarlberg über einen Beteiligungsprozesses Erfahrungen aus Kunst, Zivilgesellschaft und ressourcenbewusstem Handeln. Mit dem Projekt #ReGen erforscht sie gemeinsam mit Mitglieds- und Partnereinrichtungen aus Naturschutz, Forschung, Industrie und Tourismus, inwiefern kulturelle Praxis Beziehungen stärkt, Resilienz fördert und ökologische Verantwortung sichtbar macht.

Seit ihrer Gründung 1991 vertritt die IG Kultur Vorarlberg die Interessen unabhängiger Kulturvereine und -veranstalter und vereint 61 Einrichtungen. Ihr Jubiläumsjahr versteht sie als Einladung, Kulturarbeit als regenerative Kraft gemeinsam weiterzuentwickeln. Die IG Kultur ist Mitglied der Regio-V.

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