Fortbildung zum Umgang mit Verschwörungstheorien in der Jugendarbeit
18. Februar 2026
Rechte Inhalte, unseriöse Angebote, Schulverweigerung: Immer mehr junge Menschen sind von diesen und ähnlichen Themen betroffen. Eine Fortbildung bietet hierzu am 17. März Aufklärung für in der Jugendarbeit tätige Menschen in Vorarlberg, damit Gefährdungen erkannt und junge Menschen unterstützt werden können.
Die zweistündige Fortbildung findet am 17. März 2026 ab 8.45 in Götzis statt und behandelt folgende Themen, die von Ulrike Schiesser, Leiterin der Bundesstelle für Sektenfragen, vorgestellt werden:
- Digitale Phänomene: Wie beeinflussen Netzwerke wie 764 oder Inhalte der rechten Esoterik junge Menschen?
- Vereinnahmende Gemeinschaften: Von Gurubewegungen über unseriöse Coaching-Angebote bis hin zu konservativen Freikirchen – warum fühlen sich Jugendliche davon angezogen?
- Einschränkende Lebenswelten: Was bedeutet es, in stark reglementierten Gemeinschaften aufzuwachsen, und welche Spuren hinterlässt dies?
- Staats- und Schulverweigerung: Wie erkennen wir Gefährdungen durch Homeschooling oder staatskritische Erziehung?
- Neuheidentum und rechte Esoterik: Wie verbinden sich alternative Spiritualität und politische Ideologien?
Gemeinsam erörtern die Teilnehmenden, wie Gefährdungen frühzeitig erkannt werden können, welche Strategien der Prävention und Intervention hilfreich sind und wie betroffene Kinder und Jugendliche unterstützt werden können.
Die Fortbildung wird vom aha - Jugendinfo Vorarlberg und dem Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung in Vorarlberg angeboten.
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