Auszeichnung für junge Montafoner Wissenschaftler:innen
1. Dezember 2025
Migration, Geschichte, Tourismus: Die Themen im Montafon sind vielfältig und begeistern junge Wissenschaftler:innen. Einige von ihnen wurden für ihr Wirken Ende November mit dem Montafoner Wissenschaftspreis ausgezeichnet.
Der „Montafoner Wissenschaftspreis“ wird alle zwei Jahre verliehen, ist mit 3.000 Euro dotiert und wird vom Stand Montafon, dem Heimatschutzverein Montafon sowie von der Sparkasse Bludenz gestiftet. Heuer wurden am 28. November in Vandans mit Christina Juen und Eva Hergel zwei sehr engagierte Wissenschaftlerinnen mit dem Preis ausgezeichnet.
Anerkennung für Nachwuchsforschende
„Der Montafoner Wissenschaftspreis soll junge Forschende fördern, die sich mit dem Montafon auseinandersetzen“, schildert der kulturwissenschaftliche Bereichsleiter Christoph Walser vom Stand Montafon. Innovative sowie interdisziplinäre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedensten Gebieten werden gewürdigt. Den diesjährigen Preis erhielten zwei junge Frauen: Christina Juen wurde für ihre Diplomarbeit „Der Mord an dem Landschreiber Valentin Kraft. Ein Kriminalfall vor dem Hintergrund des Josephinismus. Unter Berücksichtigung der Umsetzungsmöglichkeiten im regionalgeschichtlichen orientierten Schulunterricht.“ ausgezeichnet; Eva Hergel wurde für ihre Masterarbeit „Bleiben oder Gehen? Migrationsperspektiven von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Montafon.“ geehrt.
Zusätzlich wurden zwei Anerkennungspreise verliehen für Arbeiten von Heidrun Stoiser im Tourismus und von Felix Witter zum Thema Besatzungskinder. In der Kategorie „Schulische Abschlussarbeit“ wurden gleich sieben engagierte junge Menschen ausgezeichnet.
Die Verleihung der Preise fand im Aktionsraum Naturgefahren Montafon in Vandans statt. Der Aktionsraum wurde im Rahmen eines LEADER-Projekts konzipiert und bietet Räumlichkeiten für verschiedenste Anlässe.
Arbeiten für den Wissenschaftspreis 2027 können ab Anfang 2026 eingereicht werden.
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