Mit LEADER für starke Regionen
30. September 2026
Die 83 österreichischen LEADER-Regionen sind ein zentraler Motor für die Weiterentwicklung des ländlichen Raums. In einem Gespräch mit Bundesminister Norbert Totschnig unterstrich das LEADER-forum Österreich die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für die kommende EU-Programmperiode ab 2028.
Ob Klimawandel, Demografie, Bodenverbrauch, Digitalisierung oder die Belebung von Ortskernen – der ländliche Raum steht vor vielfältigen Herausforderungen. Das LEADER-Förderprogramm setzt genau hier an: Es verbindet europäische und nationale Zielsetzungen mit konkreten Projekten vor Ort und bindet Gemeinden, Betriebe, Landwirtschaft und Vereine aktiv ein.
Flächendeckendes Netzwerk mit starker Bilanz
Die Zahlen belegen die Tragweite des Regionalentwicklungsansatzes in Österreich:
- 83 LEADER-Regionen umfassen 2.007 Gemeinden im ganzen Land.
- In der laufenden Programmperiode werden rund 5.000 Projekte umgesetzt.
- Das stößt Investitionen von rund 400 Millionen Euro in die regionale Entwicklung an.
- Über 10.000 Menschen engagieren sich haupt- und ehrenamtlich im LEADER-Netzwerk.
Weichenstellung für die Periode 2028–2034
Um die gewachsenen Strukturen und Netzwerke langfristig zu sichern, übergab das LEADER-forum Österreich dem Bundesminister Norbert Totschnig ein symbolisches Unterstützungsersuchen, das von allen 83 Regionen getragen wird. Ziel ist es, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen und LEADER auch künftig als festen Pfeiler der österreichischen und europäischen Regionalentwicklung zu verankern. Im Fokus soll dabei ein "Umfassender Resilienz-Aufbau" stehen, der die regionale Anpassungs- und Erneuerungsfähigkeit gemeinsam mit der Bevölkerung als Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen sicherstellt. Bundesminister Norbert Totschnig und die Vertreter:innen des LEADER-forums Österreich waren sich einig, den Austausch über die kommende Programmperiode fortzuführen.
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