Was 30 Jahre LEADER in Vorarlberg gebracht haben
2. Juli 2025
Mit der EU-Mitgliedschaft Österreichs vor 30 Jahren startete auch das LEADER-Förderprogramm für den ländlichen Raum. LEADER wurde zum Impulsgeber für partizipative, kreative und nachhaltige Prozesse. In Kurzvideos erklären LEADER-Verantwortliche wie Regio-V Manager Peter Steurer, was das Förderprogramm seitdem bewegt hat. Auch die LEADER-Jahrestagung widmete sich dem Jubiläum.
Anlässlich des 30jährigen Jubiläums hat das Netzwerk Zukunftsraum Land Akteur:innen in den LEADER-Regionen interviewt. Die Statements werden laufend als Kurzvideos veröffentlicht. Anfang Juli erklärten Regio-V Manager Peter Steurer und sein Vorgänger Franz Rüf, was das Förderprogramm aus ihrer Sicht in Vorarlberg bewegt hat. „30 Jahre LEADER bedeutet, dass damals gestartete Kooperationen heute selbstverständlich in der Gesellschaft angekommen sind“, freut sich Rüf über den langfristigen Erfolg des Förderprogramms.
Im Gebiet der Regio-V wurden und werden seitdem in vier Förderperioden 250 LEADER-Projekte umgesetzt: Von A wie Albergo, in dessen Rahmen im Klostertal aus alter Bausubstanz eine Pilgerherberge entstanden ist, bis Z wie Zwergenkiste, wo im Bregenzerwald gebrauchte Kinderartikel ein zweites Leben bekommen haben. Einen Überblick hierzu bietet die Projektdatenbank.
LEADER zukunftsfit machen
Das Netzwerk Zukunftsraum Land nahm anlässlich der LEADER-Jahrestagung im Juni 2025 das 30-jährige Jubiläum zum Anlass, um auf die Entwicklungsgeschichte hin zur LEADER-Methode und ihre Umsetzung in Österreich zurückzublicken. Dabei blieb es aber nicht bei einem reinen Blick in den Rückspiegel: Es wurde auch gemeinsam erarbeitet, wie die LEADER-Methode zusätzliches Entwicklungspotenzial zu gesellschaftlich relevanten Themenstellungen entfalten kann.
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