Doren zeigt Ge(SICH)t

Eine Momentaufnahme von neuen und eingesessenen Menschen in Doren zum Innehalten (do si), Reflektieren (zit nea) und sich darüber zu unterhalten (zemmat ku).

Projektdauer: 09.05.2018 - 28.02.2019

Projektträger

Klopfer Marianne

Kirchdorf 87

6933 Doren

Kurzbeschreibung

Das Projekt „Doren zeigt Ge(SICH)t“ soll Identität stiften und Identität stärken – es macht keine Unterschiede zwischen Einheimischen und Zugezogenen, bringt die Menschen unseres Dorfes zusammen – unter ein „Dach“,  unter einen Hut, unter einem Motto.

Ziel von Marianne Klopfer, Marita Giselbrecht, Jürgen Giselbrecht, Thomas Tamerl und Claudia Giselbrecht  ist es, aus den Portraits von möglichst vielen Einwohner/innen von Doren eine gemeinsame Momentaufnahme in Form einer Ausstellung sichtbar zu machen. Die Vernissage ist im 2015 neu sanierten Bahnhofsgebäude des Wälderbähnle in der Bozenau geplant. Ein Bahnhof bedeutet immer auch „Ankommen“  … dieses Ankommen, da sein und Gesicht zeigen wird im Projekt bearbeitet. Ankommen, Neues entdecken, sich begegnen, Station machen, sich beheimatet fühlen. Bei der Auftaktveranstaltung ebenfalls im Bahnhof Bozenau sollen bereits erste Bilder präsentiert und so ein Anreiz für das Dabeisein geschaffen werden. Nach Möglichkeit kann man sich auch direkt dort fotografieren lassen und Gesicht zeigen. Den Fotografierten werden auch zwei Leitfragen zum Thema gestellt, welche die Portraits in der Ausstellung unterstützten.

DorerInnen können sich in der eingerichteten FotoWIRkstatt oder an verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen in Doren portraitieren lassen und an der Ausstellung mitarbeiten. Nach der Vernissage und Ausstellung im Herbst 2018 werden die Portraits an einem geeigneten Platz im Dorf ausgestellt (z.B. neuer Gemeinschaftsraum im ehem. Spar-Lokal). Die ausgestellten Portraits bieten so immer wieder Anreize zum Innehalten (do si),  reflektieren (zit nea), sich darüber unterhalten (zemmat ku).

Ausgangslage

Doren zählt mit seinen knapp 1.000 Einwohnern zu den kleineren Dörfern des Bregenzerwaldes. Als zweitsonnigste Gemeinde des Landes Vorarlberg steigt seit ein paar Jahren auch die Zuzugsrate und es werden immer mehr junge Familien – auch aus Nachbargemeinden - im Dorf ansässig. Die Infrastruktur im Dorf bilden neben den Betreuungs- und Ausbildungsstätten (Spielgruppe, Kindergarten, Volks- und Mittelschule) ein gut sortierte, neue Nahversorgung, Sennerei Huban, ein paar Handwerksbetriebe und Arbeitgeber.

Mit der Eröffnung des neuen SPAR-Ladens im Dorf, bald neuen Räumlichkeiten für Spielgruppe und Bücherei, der anstehenden Neugestaltung von „Doren  Mitte“ (Landesstrasse / Zentrumsgestaltung), und der – mit diesem Projekt – geplanten Wiederbelebung des historischen Wälderbähnle-Bahnhofsgebäudes in der Bozenau weht ein frischer (Auf)wind durch die Gemeinde. Genau diese  Aufbruchsstimmung und positive Energie soll für ein noch stärkeres WIR-Gefühl der Bevölkerung genützt werden. 

Dieses Aufblühen wird im Jahr 2018 in mehreren kleineren Projekten spür- und sichtbar sein – im Dorf und über die Ortstafeln hinaus. Dabei werden verschiedene Schauplätze zu verschiedenen Themenbereichen mit unterschiedlichen Partnern bespielt – Schulen, Vereine, Senioren, Organisationen und Ehrenamtliche werden eingeladen, ihren Beitrag zu einem starken WIR-Gefühl zu leisten.

Ziele/Wirkung

  • Das Projekt soll den Austausch und die Begegnung bereits in der Umsetzung zur Ausstellung fördern. Die fertigen ausgestellten Portraits sollen im Anschluss immer wieder Anreize bieten, zum Innehalten (do si),  zum reflektieren (zit nea), und um sich darüber zu unterhalten (zemmat ku).
  • Das Ankommen in Doren wird in diesem Projekt thematisiert. Ein neues Verständnis von WIR soll entstehen und sichtbar werden.

Inhalte

Resultate

Präsentation einer gemeinsame Momentaufnahme aus dem Leben möglichst vieler Einwohner/in von Doren, welche das gemeinsame WIR festhält und darstellt.

Bezug zum Programm

3GW06 Gesellschaftliches Lernen fördern

Weitere Informationen

26.9.2018: Newsbericht zur Vernissage

28.6.2018: Newsbericht zum Projektstart