Naherholung

Entwicklung eines nachhaltigen Naherholungsgebietes in Nähe des Ballungsraums unteres Rheintal in einem Gemeindeübergreifenden Konzept samt Klärung zur Finanzierung

Projektdauer: 06.05.2016 - 31.12.2019

Projektträger

Gemeinde Alberschwende

Hof 3

6861 Alberschwende

Kurzbeschreibung

Modernen Freizeitgestaltung, Bewegungssport und Erholung durch Ruhefindung, stellen sich als raumfordernde, landschaftsintensive Bedürfnisse heraus. Der Druck auf die dem Ballungsraum nahegelegenen ländlichen Gebiete steigt. Die LES2020 sehen deshalb Maßnahmen vor, die Nachhaltige Erschließung von Naherholungsgebieten unter Berücksichtigung der interkommunalen Zusammenarbeit zu ermöglichen. Das Gebiet Brüggele Bödele ist ein naturlandschaftlich attraktives Gebiet. Die Gemeinde Alberschwende steht wegen der Erneuerung von Naherholungs-Infrastruktur vor großen Herausforderungen.  Projektziel ist die Schaffung von Entscheidungsunterlagen für Investitionen in die nachhaltige Erschließung des Gebietes mit Wirkung auf die Inwertsetzung der Natur- und Kulturlandschaft. Das Projekt beinhaltet die fachliche und öffentliche Auseinandersetzung mit der Ökosystemleistung des Gebietes und berücksichtigt neue Formen der Mobilität (Einbindung ÖPNV und Parkplatzbewirtschaftung). Die erarbeiteten Ergebnisse bewirken Planungssicherheit und ermöglichen eine intensivere Auseinandersetzung in der Bevölkerung für die Entwicklung eines qualitativen Erholungsgebietes. Die Gemeinde Alberschwende hat zur Umsetzung des Projektes ein Arbeitsteam gebildet und beabsichtigt im Rahmen des Leader-Projektes einen interkommunalen Planungsprozess auszuführen und Fachexperten mit einzubeziehen.

Ausgangslage

Modernen Freizeitgestaltung, Bewegungssport und Erholung durch Ruhefindung, stellen sich als zunehmend raumfordernde, landschaftsintensive Bedürfnisse heraus. Die Erholung fordert sowohl Distanz zum Siedlungs-, Verkehr- und Gewerberaum, aber auch gleichzeitig Anbindung an dieselben. Der Nutzungsdruck, ausgehend vom Ballungsgebiet auf den ländlichen Raum steigt.
Das Gebiet Brüggele Bödele ist ein naturlandschaftlich attraktives Gebiet. Die Gemeinde Alber-schwende steht vor großen Entscheidungen zur Erneuerung der Naherholungs-Infrastruktur. Im Sinne der Ökosystemleistung des Gebietes geht es um die Nutzung des Gebietes durch den Menschen mit gleichzeitiger Sicherung (Steigerung) des Erholungswertes. Eine nachhaltige Verkehrstechnische Einbindung spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein neuralgischer Punkt neben der Finanzierung und der verkehrstechnischen Einbindung ist die Frage, ob ausschließlich die weniger begüterten Gemeinden des ländlichen Raums für die Infrastruktur Erholungssuchender aus dem Ballungsraum verantwortlich sind, oder ob es diesbezüglich Möglichkeiten der interkommunalen Beteiligung (wie bei Sportstätten) gibt?  Die Notwendigkeit eines interkommunalen Ansatzes wurde aus der Problemstellung heraus in den LES2020 der Regio-V verankert.

Die Gemeinde Alberschwende hat zur Umsetzung des Projektes ein Arbeitsteam gebildet und beabsichtigt im Rahmen des Leader-Projektes einen interkommunalen Planungsprozess auszuführen und Fachexperten mit einzubeziehen.

Die Langversion der Ausgangslage finden Sie unter den Dokumenten im tpoint.

Ziele/Wirkung

Projektziel ist die Schaffung von Entscheidungsunterlagen für Investitionen in die nachhaltige Erschließung eines Naherholungsgebietes mit Wirkung auf die Inwertsetzung der Natur- und Kultur-landschaft. Das Projekt soll die Auseinandersetzung mit der Ökosystemleistung unter Berücksichtigung neuer Mobilitätkonzepte fördern und zur Steigerung der Lebensqualität in der Region beitragen. Die erarbeiteten Ergebnisse bewirken eine höhere Sicherheit für Investitionen in die Naherholung und ermöglichen eine intensivere Auseinandersetzung in der Bevölkerung für die Entwicklung eines qualitativen Erholungsgebietes.

Inhalte

Gegenstand des Projektes ist die ausführliche Konzeption, Planung und Finanzierung zur besseren Erschließung eines interkommunalen Naherholungsgebietes. Die Machbarkeitsprüfung erfolgt mit Beteiligung umliegender Gemeinden und Fachorganisationen und beinhaltet die Akzeptanz der Bevölkerung und behandelt die organisatorischen, rechtlichen und technischen Fragestellungen als auch die Klärung zur Finanzierung. Es geht um die Prüfung der Machbarkeit zur Umsetzung von Konzepten.

Resultate

Output Indikatoren:

Erschlossenes Gebiet: 7 km² = 700 ha
Anzahl eingebundener Städte, Gemeinden: 5
Anzahl eingebundener Personen: 80
Naherholungskonzepte    Anzahl: 1
Ergebnis des Projektes ist ein kreatives Konzept zur Gestaltung des Erholungsgebietes; eine Kostenermittlung (Investition, Betrieb, Instandhaltung); Darstellung zur Finanzierung und Machbarkeit hinsichtlich Technik, Behörde, Organisation und Akzeptanz.

 

Bezug zum Programm

1WS.03 Nachhaltige Erschließung von Naherholungsgebieten organisieren

Neue Kooperationen von Stadt-Land Gemeinden zeigen neue Formen zur Erschließung von Naherholungsräumen in ländlichen Gebieten mit nachhaltiger Wirkung auf Umwelt und Erholungswert unter Einbindung umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte (Einbindung ÖPNV).
Sekundäre Zuordnung möglich:
2NH.01 Gezielte Auseinandersetzung mit der Ökosystemleistung führen: zentrale Fragestellungen im Projekt für ein nachhaltiges Konzept.
2NH.03 Lokales Natur- und Kulturgut zur Erhaltung erlebbar gestalten: durch Wissensvermittlung in den Bereichen: Biotopinventar, geologische Zonen, Respektiere deine Grenzen
2NH.03 Lokales Natur- und Kulturgut zur Erhaltung erlebbar gestalten: nach Umsetzung ist das lokale Angebot an touristischen Attraktionen erweitert.

Weitere Informationen

14.2.2018: Newsbericht zum ExpertInnenworkshop Ökosystemleistungen

29.5.2017: Newsbericht zum Ideenworkshop