Die Region Klostertal-Arlberg: Ein attraktiver Arbeitsort?
15. September 2025
Projekt
Was macht die Region Klostertal-Arlberg als Arbeits- und Lebensraum besonders? Mit verschiedenen Maßnahmen wie einem Online-Arbeitgeber:innenportal und einem Festival stärken die Gemeinden gemeinsam die Sichtbarkeit der Region als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten.
Im Rahmen des LEADER-Projekts „Arbeiten in der Region“ wird derzeit umfassend untersucht, wie sich die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter und die Unternehmensstruktur der Region in den vergangenen 15 Jahren entwickelt haben. Die Ergebnisse sollen helfen, die Bedarfe der Bevölkerung und der Arbeitgeber:innen besser zu verstehen und darauf einzugehen.
Arbeitgeber:innenportal auf der REGIO-Webseite
Damit vorhandene Arbeitgeber:innen besser sichtbar sind, wurde auf der Webseite der REGIO Klostertal-Arlberg ein Arbeitgeber:innenportal eingerichtet. Unternehmen können sich registrieren, ihr Profil anlegen und offene Stellen bewerben. Damit entsteht ein authentisches und aktuelles Bild der regionalen Arbeitswelt.
Von der Bäckerei bis zum IT-Unternehmen stellt das Portal die Vielfalt der Betriebe dar und bietet Arbeitssuchenden einen einfachen Zugang zu regionalen Beschäftigungsmöglichkeiten. Mit der laufenden Pflege der Unternehmensprofile wird das Portal zu einem wichtigen Instrument, um die Wertschöpfung in der Region zu halten und die Standortattraktivität zu erhöhen.
Was hält uns hier, was treibt uns fort?
Bei der Veranstaltung „Schnadraloba“ ging es Mitte September 2025 ums „Schnattern“ und um neue Perspektiven für die Region. Mithilfe der Fragen „Was hält und hier, was treibt uns fort?“ diskutierten Interessierte im Rahmen eines zweitägigen Mini-Festivals Ideen für die Weiterentwicklung der Region. Ein Kinoabend und Live-Musik waren Teil des Programms. Ein Highlight war die Kulturhalle, die sich in ein charmantes Kaffeehaus im Vintage-Stil verwandelte – ein einladender Ort zum Verweilen und Austauschen, der großen Anklang fand.
Viele Teilnehmende wünschten sich, dass es ähnliche kulturelle Angebote öfter gibt, um mehr Leben ins Tal zu bringen. Die Veranstaltung war Teil des Ideenfindungs- und Weiterentwicklungsprozesses, der im Bereich „Ländliche Innovationssysteme“ von der Europäischen Union gefördert wird.
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