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LEADER sichern für starke Regionen

2. Juli 2026


                        
                            LEADER sichern für starke Regionen
                        
                        © Foto: Regio VWB Die Vorarlberger Delegation bei der Jahrestagung (v.l.n.r.): Peter Steurer (Regio-V), Karen Schillig (Regio VWB), Wolfgang Kinz (Land Vorarlberg), Cecilia Baurenhas (Regio-V), Guido Flatz (Regio-V)

Aktuell werden die Weichen für die nächste EU-Förderperiode ab 2028 gestellt. Gemeinsam mit vielen weiteren Regionen und der nationalen Ebene engagiert sich die Regio-V dafür, dass das LEADER-Förderprogramm auch in Zukunft dazu beitragen kann, Österreichs Regionen zu stärken – zuletzt Ende Juni bei der LEADER-Jahrestagung.

Weil Zukunft vor der Haustür beginnt

Von der Nahversorgung über Ortskernbelebung bis zu innovativen Projekten für Jugendliche, Unternehmen und Vereine: Seit mehr als 30 Jahren unterstützt das EU-Förderprogramm LEADER die Entwicklung ländlicher Regionen in ganz Österreich. Heute profitieren 83 LEADER-Regionen – darunter die Regio-V und die Regio VWB in Vorarlberg – von diesem Netzwerk, das Menschen, Gemeinden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringt.

Die großen aktuellen Herausforderungen wie Klimawandel, Fachkräftemangel und gesellschaftlicher Zusammenhalt können nur gemeinsam vor Ort gelöst werden. LEADER schafft dafür die notwendigen Verbindungen und unterstützt Projekte, die das Leben der Menschen konkret verbessern. Das Besondere dabei: Die Lösungen für die Zukunft kommen aus der Region selbst – gemeinsam entwickelt von Bürgerinnen und Bürgern, Gemeinden, Unternehmen und Vereinen.

Resiliente Regionen dank LEADER

Mit der neuen Förderperiode 2028plus ändern sich die Rahmenbedingungen: Budgets stehen unter Druck, Zuständigkeiten werden neu geordnet und LEADER muss seinen Stellenwert stärker denn je behaupten. Damit das LEADER-Programm auch zukünftig eine verlässliche finanzielle Ausstattung erhält, setzen sich hinter den Kulissen verschiedene Akteur:innen dafür ein.

Seit letztem Sommer arbeiten Vertreter:innen der österreichischen LEADER-Regionen (darunter Regio-V Manager Peter Steurer), der für LEADER-verantwortlichen Landesstellen und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft an einer Strategie und Vision für das LEADER-Programm ab 2028. Diese sollen in den „Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan“ (NRPP) einfließen, der für Österreich den Rahmen der neuen Förderperiode aufspannt und in den kommenden Monaten in den verschiedenen Ministerien ausgearbeitet wird.

Im Fokus steht dabei der Beitrag von LEADER zur Resilienz. Ziel sind auf verschiedenen Ebenen resiliente, widerstandsfähige Regionen, die den aktuellen Herausforderungen gewachsen sind, indem sie sich anpassen und erneuern. Hierfür ist LEADER ein zentrales und unverzichtbares Instrument. „Resiliente Regionen brauchen ein starkes LEADER. Das Förderprogramm ermöglicht unseren Regionen und Gemeinden Zusammenarbeit, Beteiligung und Innovation“, zeigt sich Peter Steurer überzeugt.

Informationen zur neuen Förderperiode

Die Regio-V engagiert sich zusätzlich im Vorstand des LEADER-Forums – der Zusammenschluss aller LEADER-Regionen in Österreich – sowie in den Arbeitsgruppen Verwaltungsvereinfachung, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit an den Vorarbeiten zur neuen Förderperiode. Als Ergebnis dieser Arbeiten hat das LEADER-Forum verschiedene Informationen zur Zukunft von LEADER bereitgestellt, unter anderem einen achtseitigen Folder für #LEADER2028plus zum umfassenden Resilienz-Aufbau.

Die Zukunft von LEADER stand auch im Mittelpunkt des Jahrestreffen des LEADER-Forums und der LEADER-Jahrestagung, die am 22. und 23. Juni in Bad Kleinkirchheim stattgefunden hat. Vorarlberg war mit einer 4-köpfigen Delegation vertreten.

Mehr Infos

Hintergrundinformationen zum geplanten EU Finanzrahmen und der Umsetzung in Österreich

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