Interreg

FRIEDEN TUN: Eine Ausstellung über Frieden als Prozess

24. November 2025


                        
                            FRIEDEN TUN: Eine Ausstellung über Frieden als Prozess
                        
                        © Foto: Frauenmuseum Hittisau Käthe Kollwitz, Studie zu Losbruch. Die Ausstellung FRIEDEN TUN macht Frieden als gestaltbaren Prozess sichtbar.

                        
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                        © Foto: Gender Museum, Seoul, KR Traditionelles koreanisches Wickeltuch über Frauenwiderstand und Befreiung in der koreanischen Geschichte
Projekt

Was braucht es, um Frieden zu leben, zu bewahren oder zu erkämpfen? Ab 30. November 2025 zeigt das Frauenmuseum Hittisau die Ausstellung “FRIEDEN TUN. Über Gerechtigkeit, Demokratie und Geschlecht”, die sich diesen Fragen annähert. Die Eröffnungsfeier findet am 29. November um 17 Uhr statt.

Frieden ist ein großes Wort – oft abstrakt und idealisiert. Doch was kann Frieden alles bedeuten? Und für wen? Ist er ein Zustand, den man erreichen kann – oder ein Prozess, den es ständig zu verhandeln gilt? Die Ausstellung FRIEDEN TUN. denkt Frieden nicht als Utopie, sondern als tägliche Praxis, als gesellschaftliches Aushandeln, als Ringen um Gerechtigkeit. 

Thematisiert werden dabei unter anderem Erinnerungsarbeit, Konfliktlösung, demokratische Teilhabe, feministische Friedenspolitik, Vergebung, Versöhnung und Sühne. In interaktiven Formaten, Hörstationen, künstlerischen Arbeiten und biografischen Geschichten nähert sich FRIEDEN TUN. den komplexen Ebenen von Frieden an – lokal wie global. Besucher:innen begegnen Aktivist:innen, Friedensstifter:innen, Dissident:innen, Krieger:innen, Historiker:innen und Künstler:innen. 

Einladung zum Nachdenken und Teilhaben

Die Ausstellung gibt keine einfachen Antworten. Widersprüche bleiben bestehen und laden zum Nachdenken ein. Sie eröffnet einen Raum der Reflexion und Teilhabe. Das Publikum ist eingeladen, Fragen zu stellen, Narrative zu hinterfragen und eigene Erfahrungen einzubringen. FRIEDEN TUN. ist ein lebendiges Projekt, das auf historische wie aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen reagiert und zur Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft anregt. „Frieden ist kein Zustand. Frieden ist ein Prozess. FRIEDEN TUN. macht diesen Prozess sichtbar – mit künstlerischer Kraft und feministischer Perspektive.“, beschreibt Stefania Pitscheider Soraperra, Direktorin des Frauenmuseums Hittisau, den Kern der Ausstellung.

Die Eröffnungsfeier findet am 29. November um 17 Uhr statt. Die Ausstellung kann vom 30. November bis 28. März 2026 zu den regulären Öffnungszeiten des Frauenmuseums besichtigt werden. 

COURAGE - Zivilcourage als Kulturerbe

Die Ausstellung FRIEDEN TUN. ist im Rahmen des Interreg-Projektes COURAGE entstanden, das im Rahmen des Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Programms kofinanziert wird. Das Projekt erinnert zum 500. Jahrestag der Bauernkriege 1525 an den historischen Kampf für Freiheitsrechte im Kulturraum Oberschwaben-Allgäu-Vorarlberg. Das Frauenmuseum ist einer der elf Projektpartner:innen. Die Regio-V leitet das Projekt.

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