Aus Fehlern lernen

11. Dezember 2018

Ein gescheitertes Projekt ist kein Untergang, wenn man für Folgeaktivitäten daraus lernt. © Ein gescheitertes Projekt ist kein Untergang, wenn man für Folgeaktivitäten daraus lernt.

Das Thema Stadt- und Umlandkooperation ist heikel. Dass es so heikel ist, dass ein österreichweites Projekt hierzu daran (fast) scheiterte, erlebte das Gemeindenetzwerk „Allianz in den Alpen“. Einzig im Montafon wurde das Projekt erfolgreich umgesetzt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt teilt das Gemeindenetzwerk mit allen Interessierten.

Das Projekt bestand darin, Gemeinden einer Region in Workshops zusammen zu führen, um sich dem Thema „Kooperationen zwischen Zentrumsgemeinden und Umland“ zu widmen. In diesen Workshops sollten Handlungsfelder definiert und anschließend konkrete nächste Schritte gesetzt werden. In der Praxis bestand die Schwierigkeit darin, teilnehmende Regionen zu finden. Bis auf das Montafon machten alle Regionen, die ihre Teilnehme zugesagt hatten, wieder einen Rückzieher, als es an die konkrete Umsetzung ging.

Die Erkenntnisse anderer für die eigene Region nutzen

Die Gründe für das Scheitern des Projekts wurden intensiv hinterfragt: unterschiedliche Grundeinstellung der KooperationspartnerInnen, ungünstige Rahmenbedingungen oder Schwierigkeiten im laufenden Prozess. Das Gemeindenetzwerk will das gegenseitige Lernen von Regionen fördern und erläutert deshalb seine Erkenntnisse aus dem Scheitern auf der Projektwebsite.

Im Montafon beschäftigten sich die Akteure im Rahmen des Projekts erfolgreich mit der Kleinkindbetreuung. Die verschiedenen Einrichtungen trafen sich mehrmals. Sie diskutierten über eine gemeinsame Planung, Angebot und Strukturen. Die regelmäßigen Austausche werden institutionalisiert.

Mehr Informationen auf der Projektwebsite

 

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