Leiblachtaler Bürgermeister beschließen Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit

CESBA Alps Sitzung Leiblachtal

Am 22. Februar 2017 haben sich in Hörbranz die Bürgermeister der fünf Gemeinden offiziell dazu entschlossen, Energiefragen noch ganzheitlicher anzugehen. Sie unterzeichneten eine Absichtserklärung, mit der sie ihren Beitrag zum internationalen Projekt „CESBA Alps“ bekräftigen.

Wie kann die räumliche Entwicklung so gesteuert werden, dass Energieversorgung und Energieverbrauch besser zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen? Das Projekt CESBA Alps will von Frankreich bis Slowenien die Grundlagen für eine verbesserte Energieraumplanung legen. Hierzu arbeiten elf Partner aus sechs Ländern, darunter die Vorarlberger Partner Regionalentwicklung Vorarlberg und der Verein CESBA, noch bis Ende nächsten Jahres zusammen. Das Leiblachtal ist die österreichische Pilotregion.

Ziel für das Leiblachtal und für Vorarlberg ist es, als Beitrag zur Energieautonomie ein nachhaltiges, CO2-reduzierendes Wirtschaften und Bauen zu fördern. Hierzu wird ein System entwickelt und getestet, das die Nachhaltigkeit in der Region bewertet und in regelmäßigen Abständen überprüft. Indikatoren wie z.B. die Erschließungsgüte durch den öffentlichen Verkehr oder der Energiebedarf der Wohngebäude liefern Daten, die im System ausgewertet werden und auch einen internationalen Vergleich ermöglichen sollen. Zusätzlich werden Anreize zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen geschaffen. Die Aktivitäten werden mit dem Land Vorarlberg und bestehenden Initiativen wie dem e5-Programm abgestimmt. Das Projekt CESBA Alps wird vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung über das Alpenraumprogramm kofinanziert.